Eben bin ich auf dem “Schengenland-Blog” einen Beitrag mit dem Titel “Wann platz die Web 2.0 – Blase?” gestoßen. In dem Beitrag geht der Autor auf die Problem der Web 2.0 – Seiten ein.
Schengenland-Blog: “Diese ganzen sozialen Netzwerke und auch die Blogs sind am Anfang super interessant und aufregend. Einfach etwas Neues, mit dem man gerne spielt.”
Demnach haben solche Seiten einen Hype der aber allmählich nachlässt und die Angebote verschwinden irgendwann in der Versenkung. Sehe ich zu 100% genauso. Fortschritt ist das A und O des Web 2.0, Projekte die stagnieren und keine Innovationen bieten haben verloren. StudiVZ sehe ich als solch einen Kandidaten, wenn dort nicht bald etwas absolut neuartiges geschieht ist Schluss mit Lustig!
Dem üblichen Web 2.0-User muss schließlich etwas geboten werden, da reicht es eben nicht mehr aus ein Profil mit Gästebuch, Bildern und PM-System zu bieten. Wo liegt da der Reiz für den User jeden Tag wieder zu kommen?
Und genau da liegt in meinen Augen die Geburtsstunde des Web 3.0. Was wird uns das Web 3.0 bringen?
Die User brauchen eine “All in One Lösung“… Informationsquellen zu ihrem Lieblingsthema, also ein Magazin mit angebundener Social Community, Termine, Berichte, teils Redaktionell gestellt und Teils vom User gemacht vielleicht auch noch einen Themen relevanten Shop und die Sache wäre sogar finanzierbar!
Denn was verbindet User den wirklich? Ihre gemeinsamen Interessen und nicht die Verbindung an sich, oder? Ist zu studieren eine gemeinsame Interesse? Ich glaube nicht
Was ich damit sagen wollte ist: Ich glaube nicht das die Web 2.0 Blase platzen wird. Vielmehr muss Sie sich spezialsieren verbessern und weiterentwickeln, dann klappts auch mit dem Web 3.0!
Und was meint ihr dazu? Freue mich über jeden Kommentar! Natürlich wie immer mit Do-Follow Backlink



















Sehr guter Bericht. Also das Web 3.0 würde mir gefallen, auch wenn ich so etwas nicht auf die Beine stellen könnte. Naja vielleicht schon aber nicht so, dass es 1000ende Besucher bringen würde.
Paul
Falsch, man kann sehr wohl mit alt bekanntem langfristig Geld verdienen. Das Problem ist eher wie die meisten Leute diese Seiten starten. Die denken weniger langfristig als kurzfristig, man kann es richtig machen, wenn man darüber nachdenkt.
Im Endefekkt ist Web 2.0 nur ein Begriff und die Behauptung es sei mehr oder weniger zu Ende oder kurz vor dem Platzen ist absurd. Es gibt so viele Unternehmen, die im Web 2.0 ihr Standbein fanden und finden werden. Im Musikbusiness sagt man “Jeder Musiker kann berühmt werden, man muss ihn nur richtig vermarkten.” Und nicht anders sehe ich es bei Social Networks und Co. Du kannst die gleichen Funktionen anbieten und langfristig Umsatz machen, wenn du weißt, wie du die User fängst, sie bei dir behälst und mit ihnen umgehst.
Klar, Innovation hält dich erstmal interessanter, dann geht es darum ob deine Neuerung wirklich interessant ist. Schauen wir uns Myspace an, soweit ich weiß gab es vorher keine Möglichkeit für Musiker Lieder einer breiten Community bekannt zu machen. Myspace ist sicherlich ein Vehikel für Fans und Musiker und so richtig groß geworden. Facebook war nur eine Studentenseite, die etwas erweitert wurde, innovativ waren sie nie, nein, sie haben im Grunde nur die API eröffnet und dann stieg der Kontoauszug. Wenn man die richtige Mischung aus Marketing und Usern hat, kann man es schaffen. Ideen wären anzuraten.
Übrigens wo du schon StudiVZ kritisierst, ja da frage ich mich auch wie lang da noch was bleiben wird und ehrlich gesagt herrscht da irgendwie tote Hose, wenn du mich fragst. Auf Myspace hatte ich innerhalb kürzester Zeit ein paar “Freunde”, auf StudiVZ hat mich niemand geadded, obwohl ich mehreren Gruppen beigetreten bin und mich so der Öffentlichkeit präsentiert habe.
Anderes Beispiel ist Xing, die sind nur so erfolgreich, weil sie keinen wirklichen Konkurrenten haben, denn im Grunde ist Xing eine absolut langweilige Seite ohne irgendwelchen Zusatznutzen. Dann soll man auch noch 5€ für Funktionen zahlen, die es überall gratis gibt. Und doch rennen sie alle hin, zum innovationslosen Unternehmen und platzieren ihren Xingbutton auf der Seite. Sie sind Marktführer, aber sie könnten jederzeit verlieren und wohlmöglich passiert es auch einen von beiden, wenn in Zukunft Alternativen online sind.
Man muss nur ne richtig gute Idee für eine Community haben. Dann klappt dat auch ohne Web2.0^^