Solaranlagen liegen im Trend. Der normale Häuslebauer setzt bei der Energiegewinnung immer mehr auf Solarenergie. Informationen zu Photovoltaik findet man zahlreich, wenn man im Internet die entsprechenden Suchbegriffe eingibt. Was versteht man aber wirklich unter dem Begriff Photovoltaik, welchen Vorteil habe ich, wenn ich mir Solaranlagen aufs Dach installieren lassen? Wie funktioniert die Technik?
Solaranlagen für Einfamilienhäuser findet man über verschiedene Hersteller oder Systemhäuser. Diese bieten dabei an, die komplette Installation zu übernehmen bzw. die Dachfläche der Einfamilienhäuser gegen einen Mietbetrag anzumieten. Der Vorteil für den Betreiber der Klein-Solaranlagen ist, dass die Einnahmen regelmäßig wären und die Investitionskosten gleich Null, da in diesem Fall ja derjenige die Investition übernimmt, der die Dachfläche mietet.
Lukrativ ist das Geschäft mit der Solarenergie aber auch ohne Mieteinnahmen: nicht nur, dass man sich seinen Strom auf umweltfreundliche Art und Weise herstellt. Vielmehr erhält man – neben Subventionen für die Errichtung der Solaranlagen durch viele Kommunen – eine Einspeisevergütung, die festgelegt ist. Diese wird für den Strom bezahlt, der ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird.
Die Solarmodule werden durch eine ausgewiesene Installationsfirma fachmännisch auf dem im Idealfall in Richtung Süden ausgerichteten Dach installiert. Damit man bereits im Vorfeld weiß, ob die Anlage tatsächlich auf dem gewünschten Dach auch rentabel ist, sollte man die Investition im Vorfeld exakt durchrechnen (lassen). Die dafür ausgewiesene Software berechnet den idealen Einfallswinkel der Sonne, berücksichtigt evtl. Verschattungen durch im Umfeld befindliche Bäume. Dadurch stellt man fest, dass eine Anlage, die 100 % Leistung abliefert die absolute Ausnahme ist. Die Investition in Solaranlagen lohnt trotzdem, da der Gewinn nicht erst bei einer 100 %-igen Auslastung erreicht werden kann.
Um entscheiden zu können, ob sich die Investition in die Anlage – vielfach ja über einen Kredit finanziert – über die Laufzeit der Photovoltaik-Anlage, die bei zwischen 20 und 30 Jahren liegt, auch tatsächlich rechnet, müssen sämtliche anfallende Ausgaben den zu erwarteten Einnahmen so realistisch wie möglich entgegen gestellt werden. Dadurch ist es möglich, zu errechnen, ab wann die Anlage in den Gewinnbereich kommt. Daher sollte man sich im Vorfeld so realistisch wie möglich informieren, welche tatsächliche Leistung die Anlage erreichen kann bzw. über die Dauer der Laufzeit erbringen wird.

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